Wahre Männlichkeit – schöpfen, schützen, dienen, lieben
Eine sechsteilige Reihe über christliche Männlichkeit zwischen Alpha-Kult und Weichzeichnung: wofür der Mann geschaffen ist und wie er es lebt.
Männlichkeit ist nicht der laute Stolz des einen und nicht die Konturlosigkeit des anderen Extrems, sondern eine Kraft, die schöpft, schützt, dient und liebt – und genau diese Kraft lässt sich lernen.
Über kaum etwas wird zurzeit so viel und so schlecht geredet wie über Männlichkeit. Auf der einen Seite steht ein lauter Kult der Dominanz, der Stärke mit Hochmut verwechselt; auf der anderen eine entschuldigende Zurückhaltung, die jede Kraft für verdächtig hält. Beide Wege sind alt, und beide enden in der Bedeutungslosigkeit. Diese Reihe versucht etwas Drittes: nicht eine weitere Meinung im Lärm, sondern eine geduldige Klärung aus Schrift, Tradition und der Erfahrung der großen Denker.
Die Leitfrage ist einfach und schwer zugleich: Wofür hat Gott den Mann geschaffen? Die Antwort, die sich durch alle sechs Teile zieht, lässt sich in vier Verben fassen – schöpfen, schützen, dienen, lieben. Sie sind keine Parolen, sondern eine Ordnung: Wer sie verstehen will, muss zuerst erkennen, was Männlichkeit nicht ist, dann, wozu sie da ist, dann, an welchem Vorbild sie sich misst, und schließlich, durch welche innere Arbeit sie wächst.
Die Reihe richtet sich an junge Männer, die zwischen widersprüchlichen Angeboten stehen. Sie richtet sich ebenso an die Generation der Väter und Großväter, denn die Frage nach dem Mann ist über Generationen weitergereicht worden – als Auftrag wie als Wunde. Sie verspricht nichts und urteilt nicht. Sie legt eine Vorlage vor und überlässt die Prüfung dem Leser.
Dein Lesefortschritt
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Beiträge der Reihe
In Lesereihenfolge.
- 01
Mann sein zwischen zwei Zerrbildern: Was ist echte Männlichkeit?
Alpha-Kult und weichgezeichnete Männlichkeit gelten als Gegensätze. Prüft man beide, zeigt sich derselbe Irrtum – und eine andere Frage.
Lesen → - 02
Wofür hat Gott den Mann geschaffen?
Die Zielbestimmung des Mannes lässt sich in vier Verben lesen: schöpfen, schützen, dienen, lieben. Was das heißt – und was nicht.
Lesen → - 03
Männlichkeit vom Meister lernen: Wie Jesus Stärke gelebt hat
Jesus zeigt eine Macht, die nicht zerstört, sondern dient und heilt. Woran sich echte männliche Stärke misst – und woran nicht.
Lesen → - 04
Der Kampf gegen die Mittelmäßigkeit
Komfort ist die stille Falle der Gegenwart. Wie Tugend zur Gewohnheit wird und warum Selbstbeherrschung die Voraussetzung der Freiheit ist.
Lesen → - 05
Das Risiko des Scheiterns: Warum Sicherheit die größere Gefahr sein kann
Im Gleichnis von den Talenten verurteilt Jesus nicht den Verschwender, sondern den Vorsichtigen. Was Mut theologisch bedeutet.
Lesen → - 06
Vom verwundeten Sohn zum Vater
Viele Männer tragen eine alte Wunde weiter, statt sie zu heilen. Wie aus einem verwundeten Sohn ein Vater wird, der schützt statt verletzt.
Lesen →